Alles über Marder:

Wenn Sie es Abends im Bett Krabbelgeräusche ungeklärten Ursprungs um den Schlaf bringen und im Dachboden laut poltern hören, dann befindet sich womöglich ein Marder in Ihrem Haus. Bis in die Großstädte hinein zieht es die Raubtiere, die sich mit Liebe im Dachboden des Hauses breit machen und dort Fraßschäden an Dachstuhl und Dämmung anrichten. Doch egal wie sehr die ungebetenen Gäste Sie auch wütend machen: In Fallen fangen oder gar töten darf der normale Hausbesitzer Marder nicht.
Der Steinmarder galt in den 50-er Jahren in Deutschland beinahe als ausgerottet. Bejagt wurden die Tiere wegen ihren begehrten Pelzes. Mittlerweile hat sich der Bestand aber wieder erholt und ist gebietsweise rapide angewachsen. Auch von scheu gegenüber dem Menschen ist keine rede mehr. Heute kommen Marder sogar inmitten der Großstadt vor. Hier allerdings sorgen die knapp katzengroßen Tiere für einigen Ärger.

Der Steinmarder bzw. Hausmarder, ist ein Raubtier aus der Familie Mustelidae (Marder).Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und die häufigste Art der Echten Marder.

Der Hausmarder ist oft unter Menschen zu finden.
Der Baummarder frisst hauptsächlich nur Nagetiere, Insekten, Mäuse, Hasen und Eichhörnchen. Steinmarder fressen hingegen Ratten, Geflügel, Eier und Obst. In Bäumen ist er fast nie zu finden. Er versteckt sich tagsüber in hohlen Steinen oder Dachböden. Der Steinmarder hat eine Geschwindigkeit entwickelt, welche den Baummarder in Gehölzen auszeichnet. Marder sind sehr reinliche Tiere und deshalb verschmutzen sie nie ihr Revier mit Kot oder Essensresten. Sie nehmen sich lediglich eine Ecke in der sie ihr Geschäft machen. Ähnlich den Hunden oder auch Katzen. Beide Marder Arten sind europaweit verbreitet. Kleine Unterschiede gibt’s dennoch, der Baummarder ist meist auf Bäumen und in Wäldern zu sehen, anders als der Steinmarder, der oft in menschlicher Siedlung ist.

 

Meist fallen Marder im Haus anfangs gar nicht auf, da die Tiere Tagsüber in ihren Verstecken schlafen und erst nachts aktiv werden.

Auch Kot- und Urinspuren sowie Überreste von Kadavern deuten auf den Marder im Haus -hin. Wenn der Marder für einen längeren Zeitraum unbemerkt bleibt, kann das dazu kommen, dass sich der Geruch von Fäkalien und Verwesung irgendwann im ganzen Haus ausbreitet. Zudem zieht das ins Haus geschleppte Fressen Maden und Fliegen an, welche schnell zur Plage auswachsen können.
Auch am Haus richten Marder Schäden an. Das ist nicht das einzige Problem. Bevorzugt von Mardern sind Dachböden. Ihre Verstecke sind meist in den oberen Stockwerken. Dort richten sie enorme Schäden an. Was sehr teuer werden kann. Besonders schlimm ist, dass Marder sich Tunnelgänge graben, in der Dachisolierung. Oft zerstören sie auch die Unterspannbahnen. Die Dämmwirkung geht verloren, da die darunterliegende Isolierung nass wird. So entstehen Wärmebrücken, durch die warme Luft nach draußen entweicht. Das treibt die Heizkosten in die Höhe, vor allem bei nicht ausgebauten und unbeheitzten Dachböden, begünstigt es Schimmel. Das alles kann man ausweichen, das Marder SuperEXpel hilft tatsächlich. Welches durch Erfahrungsberichten bewiesen ist.

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